Sehenswertes

Sehenswertes1Die Kirche von St. Gotthard wurde von deutschen Händlern zu Ehren des Hildesheimer Bischofs errichtet. Die Kirche wurde durch die Türken mehrmals zerstört. Im 18. Jhdt. wurde die Kirche in ihrer heutigen Form (in welcher sich sämtliche Elemente des Barock finden) neu errichtet. Die Decke über dem Altar schmückt ein Fresko zu Ehren der seligen Frau. Es wurde zum 200-Jahr-Jubiläum der Schlacht von Lepanto gemalt. An der Decke des Kirchenschiffes finden sich Bilder zum Leben des heiligen Paul. Die Fassade ist im 19. Jhdt. neu entstanden, wobei viele Merkmale des Barock verloren gingen.
Sehenswertes2Im Zentrum der Stadt befindet sich das Cselley-Haus. Dieses ist das älteste Haus der Stadt. Heute finden Sie hier eine wertvolle Sammlung alter Möbel und der bildenden Künste. Die Möbelsammlung harmoniert mit der wundervollen Kassettendecke des Saales. Als schönstes Stück gilt eine Tür aus dem Hádervárer Schloss, die mit wertvollen Elfenbeineinlagen und einem Bild von Maria Theresia verziert ist. Unter den Bildern finden sich Kunstwerke von Miklós Barabás, Mihály Zichy, Károl Lotz und vieler anderer. Besonders sehenswert ist auch eine Sammlung von Meissener, Berliner, Wiener, Kopenhagener und Herend Porzellan.
Sehenswertes3Das Hanságy Museum liegt in der Mitte eines gepflegten Parkes. Allein sein klassizistisches Äußeres ist schon sehenswert. Da es in der Altstadt mehrere Museen gibt, kämpft dieses schon lange ums Überleben. Als besondere Schätze gelten Schmuckstücke aus einem römischen Mädchengrab (diese wurden erst vor kurzem gefunden) und romanische Steinmetzarbeiten. Weiters werden prachtvolle Ballkleider und elegante Herrenanzüge gezeigt. Diese weisen, ebenso wie die alten Plakate, auf die früher abgehaltenen prunkvollen Bälle hin.
Sehenswertes4Die Burg ist wohl das älteste Baudenkmal der Stadt. Über die Jahrhunderte fanden mehrere Um- und Neubauten statt. Jahrelang diente sie auch als Kerker. Im Oktober 1818 wurde die höhere Schule für Landwirtschaft in ihren Mauern eröffnet. Diese nennt sich heute Fakultät der Pannon Universität für Agrarwissenschaften (von den Bewohnern kurz ”die Akademie” genannt) und deren Dekanat ist noch heute in der Burg untergebracht. Neben den Reliefs der berühmtesten Professoren ist auch eine Büste des österr. Dichters Nikolaus Lenau zu sehen (ein ehemaliger Student des Institutes). Die ersten Professoren der Wiener Hochschule für Bodenkultur stammten von diesem Institut. Die Gebäude beinhalten mehrere Ausstellungen (Geschichte der Agrarinstitution, Ausstellung über die Hanságer Tier- und Pflanzenwelt, Ausstellung über die Geschichte des Pfluges).
Sehenswertes5In der Innenstadt (Stadtteil Magyaróvár) finden sich weitere Sehenswürdigkeiten, die hier gar nicht alle aufgelistet werden können. So seien nur einige der Wichtigsten erwähnt: Etwa das Lenau-Haus (Fö utca Nr. 1), das Mayr-Haus (Fö utca Nr. 3) mit einem sehr alten Prellstein, die Gedenksäule des Hl. Johann von Nepomuk. Alleine in der Fö utca reiht sich ein sehenswertes Gebäude - mit seiner jeweils besonderen Geschicht -e, an das andere. Das Postgebäude, das alte Rathaus und die Piaristenschule sind nur einige weitere geschichtsträchtige Beispiele.
Sehenswertes6Im Stadtteil Moson geht es mit den Sehenswürdigkeiten weiter. Als Beispiele seien nur das ehemalige Gemeindehaus (heute Sitz der Musikschule), die Kirche von Moson, das Geburtshaus von Károly Flesch (ein berühmter Violinkünstler und Musikpädagoge), das ehemalige “Hotel Krone” (auch in seinem desolaten Zustand noch ein imposantes Baudenkmal) und der Getreidespeicher genannt. Fast jedes Gebäude bietet etwas Sehenswertes (etwa barocke Fensterrahmen, klassizistische Gebäudeteile, besondere Torrahmen, Prellsteine, und und und).