wappenKapuvár

Allgemeines

Der Name (er bedeutet so viel wie ”Tor” und ”Burg”) zeugt schon von der langen Geschichte der Stadt. Und wenn man die Burg erblickt, wird man an die Geschichtsstunden der Schulzeit erinnert. Auch wenn der Zahn der Zeit die ursprüngliche Stärke der Burg zerstört hat, so sehen wir noch heute viel von der Schönheit der barocken Bauweise (etwa die unterteilten Fassaden, die vierblättrigen Kleeblätter,...).

Sehenswertes

In der Burg selbst ist heute ein Museum untergebracht. Dieses zeugt noch von der Geschichte und dem früheren Reichtum der Burg. Eine Ausstellung ist der Volkskunde der Region gewidmet. Eine weitere zeigt eine wundervolle Trachtensammlung.

Auch die St. Anna Kirche ist einen Besuch wert. Sie erhebt sich schützend über die Statuen, welche die Handwerkskunst preisen. Zwei kleine und ein großer Turm schützen ihre Fassade. Im Mittelalter stand hier eine Holzkirche, welche der hl. Anna geweiht war.

Aber auch viele andere Gebäude und Denkmäler der Stadt zeugen von der prächtigen Vergangenheit. So etwa die Jesusstaue, die sich in den Schutz der Kirche schmiegt und die von den Bewohnern den Namen ”trauriger Jesus” bekommen hat. Der ortsansässige Haydn-Chor ist in der ganzen Welt bekannt.

Sonstiges

Dass der ganze Ort auf einem “heißen Kessel” sitzt bestätigt das Thermalbad von Kapuvár. Es wird von zwei schwefelhaltigen Quellen gespeist. Auch das einzige Kohlendioxid-Gasbad von Ungarn befindet sich hier.

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